Eine Veranstaltung im Rahmen von Stimmen aus Kyiv

Stimmen aus Kyiv
Wie Tanz Menschen in Kriegszeiten zusammenhält.
8. Oktober 2026 · INSEL Wuppertal
Am 8. Oktober lädt die Insel zu einem Abend, der zeigt, wie Bewegung und Gesang Gemeinschaft stiften, selbst wenn die Welt um einen herum zerbricht.
Ricardo Viviani berichtet von seiner zehntägigen Arbeit in Kyiv im Dezember 2025: einer Stadt, die im Ausnahmezustand weiter tanzt und singt – und damit ihre eigene kulturelle Kontinuität verteidigt. Videoausschnitte, Gespräche und Erinnerungen formen eine verkörperte Oral History, in der Tanz als Wissensträger, als Archiv und als Widerstandskraft erscheint.
Der Abend gibt einen Einblick in jene Momente, in denen Tanz und Gesang Menschen zusammenhalten: in Schutzräumen, auf improvisierten Bühnen, im Museum mit Notstrom. Begegnungen mit Künstlerinnen, Archivleiterinnen und jungen Tänzern eröffnen ein neues Verständnis von Tanz als immateriellem Erbe – und zeigen, warum diese Arbeit gerade jetzt notwendig ist.
Ein Abend über menschliche Resilienz, Körpergedächtnis und die Kraft von Tanz und Gesang, Humanität zu bewahren.
Ricardo Viviani arbeitet als Choreograph und Oral‑History‑Forscher in Wuppertal; seine Interviews im Pina‑Bausch‑Archiv, seine dokumentarischen Arbeiten und seine Texte erkunden die flüchtige Verbindung zwischen Körper und Vermächtnis. Der Countertenor Vladyslav Shkapurupilo, Gewinner des Willy‑Caron‑Awards 2026, bringt eine junge ukrainische Stimme in den Abend ein.
Weitere Informationen zum Projekt und zur Dokumentation des Abends finden sich im Archiv-Eintrag „Voices from Kyiv“.
