Hänsel & Gretel

On 25 Nov 2011, in productions, by ricardo


Hänsel und Gretel, Kinder eines Besenbinderpaares, werden von der Mutter zum Beerensuchen in den Wald geschickt. Sie verirren sich in der Dunkelheit und müssen im Dickicht übernachten. Dort begegnen sie dem Sandmännchen, vierzehn Engeln und einem Taumännchen, die über alle Kinder wachen. Dennoch geraten die beiden schließlich in die Fänge der Knusperhexe. Die Kinder werden gefangen, gemästet und für den Backofen vorbereitet. Doch im letzten Augenblick gelingt es ihnen, die Hexe selbst ins Feuer zu stoßen. Befreit laufen sie den suchenden Eltern in die Arme.

Kaum eine andere deutsche Oper genießt weltweit so große Popularität wie „Hänsel und Gretel“. Eine Bearbeitung des aus Grimms Märchen stammenden Stoffes kombiniert Humperdinck mit den komplexen Entwicklungen von Richard Wagners Musikdramen. Die so entstehende einzigartig romantische Atmosphäre macht den unverwechselbaren Reiz dieser Oper aus.

Während auf der Bühne die Märchenfiguren stehen – Hänsel und Gretel, die Knusperhexe, das Sandmännchen und das Taumännchen –, tönt aus dem Graben das große Orchester Richard Wagners, erklingen Leitmotive und grandiose Zwischenspiele. Eine der anspruchsvollsten und raffiniertesten Partituren des 19. Jahrhunderts macht das Märchen zum Vergnügen nicht nur für Kinder und nicht nur zu Weihnachten.

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Rotkäppchen

On 26 Nov 2011, in productions, by ricardo

Rotkäppchen

Little Red Riding Hood - Chapéuzinho Vermelho

Eigentlich heißt sie Sophie. Doch ihren Kosenamen verdankt Rotkäppchen einem roten Mützchen. Es ist ein Geschenk ihrer Großmutter, die allein im Wald lebt. Den lieben langen Tag träumt Rotkäppchen davon, verrückte Dinge zu erleben und zu tanzen – und sie singt für ihr Leben gern. Weniger liebt sie es, ihrer Mutter in der Waldschenke „Zum heiteren Jäger“ auszuhelfen. Als die Jäger an diesem Morgen von der Jagd nach einem gefährlichen Wolf zurückkommen, erzählen sie, dass es Rotkäppchens Großmutter nicht gut gehe. Da lässt es sich Rotkäppchen von ihrer Mutter nicht ausreden, selbst in den Wald zu gehen, um ihr einen Korb voll Kuchen und Wein zu Genesung zu bringen. Schweren Herzens muss die Mutter sie ziehen lassen:
Und du gehst nicht vom rechten Weg ab!
Doch das Mädchen liebt die Freiheit. Außerdem wachsen in der Mitte des tiefen dunklen Waldes besonders gute Kräuter für ihre Großmutter… Da begegnet Rotkäppchen dem Wolf. Rotkäppchen hat Angst, aber wirklich Angst einflössend sieht der Wolf eigentlich nicht aus. Er ist aus dem Zoo ausgebrochen und möchte so gefährlich und so frei sein wie der Löwe, der König der Tiere. Rotkäppchen versucht, den Wolf zu überlisten, verrät dabei jedoch, dass sie auf dem Weg zu ihrer Großmutter ist. Er gelingt ihr zu flüchten, doch auch der Wolf macht sich auf zur Großmutter. Er verschlingt sie kurzerhand und legt sich in ihr Bett. Als Rotkäppchen bei der Großmutter ankommt, wundert sie sich über ihr Aussehen:
Großmutter, warum hast du so große Ohren? - Damit ich dich besser hören kann. Und warum hast du so große Augen? - Damit ich dich besser sehen kann. Und warum hast du so große Hände? - Damit ich dich besser packen kann. Und warum hast du so einen großen Mund? - Damit ich dich besser fressen kann!
Und der Wolf frisst auch das Rotkäppchen. Zum Glück eilt kurz darauf Rotkäppchens Mutter herbei, gefolgt von den Jägern, die den Wolf aufschneiden und Rotkäppchen und ihre Großmutter befreien. Als die Jäger den Wolf töten wollen, hat Rotkäppchen Mitleid. Sie bittet, den Wolf wieder zuzunähen und ihn zurück in den Zoo zu bringen. Gemeinsam singen sie:
Dann rocken wir den Käfig vom Tag bis in die Nacht. Der Zoo bleibt einfach offen und er wird nie zu gemacht. Und alle Leute stehen bei seinem Käfig an, und sehen, wie der Wolf da drinnen Walzer tanzen kann.

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Fly Me to the Moon

On 07 Oct 2011, in productions, by ricardo
Fly Me to the Moon - Ein wunderbares Swingkonzert mit Jeff Krueger, Marilyn Bennett, Raymond Ayers und Tanja Schun und das philharmonische orchesterhagen während der Theaternacht zum Theatergeburtstag am letzten Wochenende. Let me play among those stars !
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Kurzbio

On 01 Jul 2011, in blog, by ricardo
Ricardo Viviani wurde in São Paulo, Brasilien geboren.
Er studierte Choreographie bei der legendären Bessie Schoenberg, später dann an der Joffrey Ballet School in New York und Biologie und Theaterregie an der Universität von São Paulo und war Stipendiat an verschiedenen Tanzinstituten in Brasilien und den USA. Danach wurde er Solotänzer beim Balé da Cidade de São Paulo, der Manuel Alum Dance Company und am Nationaltheater Weimar. In den Musicals „A Chorus Line“ und „Oh! Calcutta!“ wirkte er als Darsteller am Broadway mit. Als Choreograph brachte er eigene Tanzabende in São Paulo, New York und Köln heraus. Im Bereich Musiktheater choreographierte er u.a. die Operette „Im weißen Rössl“ am Nationaltheater Weimar und am Theater Heilbronn das Musical „The Wild Party“.
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Gegen die Wand

On 26 Feb 2011, in productions, by ricardo

Bärbel Stenzenberger, Radoslaw Wielgus - Gegen die Wand - Photo: Kuehle

www.theaterhagen.de

Sie ist eine junge Frau, deren unbändiger Hunger nach Leben sie in einen Selbstmordversuch treibt. Er, am Leben gescheitert, landet nach dem Versuch, sich ebenfalls das Leben zu nehmen, in der gleichen Klinik. Bei aller Verschiedenheit haben sie eines gemeinsam: Als Deutschtürken sitzen sie zwischen allen Stühlen. So werden Cahit und Sibel zum Paar – zunächst nur zum Schein, denn Sibel will mit einer Scheinehe mit einem Landsmann den engen Moralvorstellungen ihrer Familie entfliehen. Die tatsächliche Annäherung der beiden scheitert, als Cahit im Affekt Sibels Exgeliebten erschlägt. Am Ende beginnen beide, jeder für sich, ein neues Leben an einem neuen Ort.
... Gleichzeitig ist „Gegen die Wand“ eine Tanzoper. Die Protagonisten nähern sich einander, können sich doch nicht berühren, und Ricardo Viviani findet für das bizarre Werben dieses seltsamen Liebespaares eine Choreographie, die zum traurigsten und zärtlichsten gehört, das auf einer Bühne je zu sehen gewesen ist. ...
pdf 1.2Mb... Glanzvoll und dramaturgissch geschiekt sind die Tanzeinlagen von Ricardo Viviani und Bärbel Stenzenberg, die die Sexszenen subtil, aber unverklemmt - und technisch geradezu akrobatisch - umsetzen. ...
pdf 900k... alle mittleren und kleineren Partien in besten Händen sind ... Herausrangend über den ganzen Abend: Bärbel Stenzenberger und Ricardo Viviani dessen Choreographie geradezu das "tänzerische Psychogramm" Sibels und Cahit zeichnet ...

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Gegen die Wand Teaser

On 14 Feb 2011, in productions, by ricardo

Coming up: Opera based on the Fatih Akin film.

radiohagen " Die Oper "Gegen die Wand" hat am Samstag im Theater Hagen Premiere. Die Inszenierung ist an den gleichnamigen und preisgekrönten Film von Fatih Akin angelehnt. Sie erlaubt Einblicke in die Lebenswelt der in Deutschland lebenden Türken und deren Suche nach einer eigenen kulturellen Identität. Theaterintendant Norbert Hilchenbach will sich damit auch gezielt an ein junges Publikum wenden und erreichen, dass die deutsch-türkischen Beziehungen Diskussionsthema werden und die Wand zwischen den Kulturen durchlässiger wird. Der Theater-Förderverein ermöglicht 3000 Schülern einen Besuch der Oper."

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Schneewittchen und die 7 Zwerge Premiere

On 28 Nov 2010, in productions, by ricardo

Photos Stefan Kühle From Schneewitchen - YouTube

Schneewittchen wird von ihrer Stiefmutter, der Königin, erzogen und muss befolgen, was diese verlangt. Die Stiefmutter bestimmt alles: Kleidung, Haarfrisur, Benehmen, was Schneewittchen lesen soll, was sie lernen soll usw. Nichts darf Schneewittchen selbst entscheiden. Als sie zu einer schönen jungen Frau herangewachsen ist, sagt der Zauberspiegel der Königin eines Tages, ihre Stieftochter sei sogar schöner als sie selbst. Da tobt sie vor Eifersucht und beauftragt ihren Diener Jonathan Schneewittchen zu töten – der bringt das jedoch nicht übers Herz und lässt sie laufen.

Im Wald trifft Schneewittchen auf sieben merkwürdige Gesellen – Zwerge. Zum Glück sind diese schrulligen, aber gutherzigen Wesen gastfreundlich und nehmen sie begeistert in ihre Gemeinschaft auf. Schneewittchen ist froh, dass sie endlich in Ruhe gelassen wird und tun kann, was sie möchte. Doch der Schein trügt, die Gefahr ist groß: der Zauberspiegel weiß alles und verrät es der Stiefmutter. Diese kann es nicht ertragen, dass sie nicht mehr „die Schönste im ganzen Land“ ist. Verbissen versucht sie daher, ihre vermeintliche Konkurrentin selbst aus dem Weg zu räumen. Zweimal können die Zwerge Schneewittchen retten, aber dann wäre es fast um sie geschehen. Nur ein Zufall rettet Schneewittchen zum dritten Mal. Prinz Gottfried möchte sie gleich auf sein Schloss mitnehmen, weil sie so schön ist. Aber Schneewittchen bleibt erst einmal bei den Zwergen. Sie will lernen, selbst zu entscheiden. Und Gottfried soll sie erst einmal besser kennenlernen. Denn Schönheit allein kann nicht der Grund für echte Liebe sein…

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Im weißen Rössl 2010

On 27 Nov 2010, in productions, by ricardo

Photos Stefan Kühle RSS - no flash Singspiel von Hans Müller und Erik Charell am 27. November 2010 um 19.30 Uhr im Theater Hagen

" Das Publikum feiert die Produktion und das große Ensemble mit vielen Bravos. ... Es gibt Koffer-Slapstick und tanzende Tannenbäume, das Orchester spielt im Schwimmbad, Skilehrer, Senner und Mütter mit Kinderwagen bevölkern die Szenerie in Erwartung der geldbringenden Touristen. ... Der Chor hat großartige Auftritte ... " (Choreographie: Ricardo Viviani)

Das Ballett sorgt mit viel Engagement und tollen Einlagen für Glamour.

opernnetz " ... Ricardo Viviani setzt das Ballett in Szene, das durch und durch glänzen kann, besonders im herrlichen Unterwassertanz mit riesigen Angelhaken und Sigismund als Fischretter. ... "
Im „Weißen Rössl” ist es fast wie im richtigen Leben. Genau das macht den Reiz der bis heute erfolgreichen Operettenrevue aus. Hier lacht ein jeder auch über sich selbst. Das „Weiße Rössl” entführt aus dem Alltag in die Illusion, die am besten funktioniert, wenn man sich darin zumindest in Ansätzen wiedererkennt. Im Uraufführungsjahr 1930, auf dem Höhepunkt der ersten so genannten Weltwirtschaftskrise, muss der Traum von Idylle und Unbeschwertheit schier magische Anziehung ausgeübt haben. Natürlich hatte der Broadway-erfahrene Produzent und Regisseur Erik Charell dabei gekonnt nachgeholfen. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut: Innen wie außen ließ er das Große Schauspielhaus Berlin in einen österreichischen Gasthof umgestalten, importierte originale Tiroler Watschentänzer und Schuhplattler, die für entsprechende Folklore sorgten. Dazu Anklänge an neue Tanzrhythmen, schlagfertige Wortwechsel mit Esprit und Witz, einige parodistische Einlagen und natürlich begnadete Darsteller in allen Rollen - fertig. Das „Weiße Rössl” wurde zum Kassenschlager, zog über London, Paris und New York um die ganze Welt. Ein Geheimnis seines Erfolgs: Es passte sich über mehrere Jahre den Umständen der aktuellen Aufführungsorte immer ein wenig an. Musikalische Nummern von gestern wurden gegen modernere Hits getauscht, bis das Optimum gefunden schien. Und so erklingen bis heute unsere Lieblingsme-lodien wie „Es muss was wunderbares sein”, „Die ganze Welt ist himmelblau” oder „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist”. Auch in Hagen bleiben wir Charells einstigem Revue-Prinzip treu.

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